Traumberuf Hundetrainer:in?

Ausbildungsstart 15.04.

Was ist Stress?

Was ist eigentlich Stress?

Wie viel Stress ist zumutbar?

In dieser Podcast Episode schenken wir dir einen kleinen Teil des Kurses „Halt & Sicherheit – nicht nur für Problemhunde“, welcher auch Bestandteil von „Ein echtes Team“ ist.

Wolltest du schon immer wissen, was Stress ist, wie er entsteht und wann er zur Belastung wird? Dann höre jetzt in rein oder lies das Transkript!

Willst du mehr zum Thema Stress wissen? Dann schau im Blog vorbei! Hier findest du einige wichtige Infos:

Bei diesem Podcast handelt es sich um den Teil einer Lektion unseres Kurses „Halt & Sicherheit“, wenn du Lust auf mehr hast, schau mal vorbei.

Was ist Stress?

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Transkript zur Podcast Episode:

#23 Was ist eigentlich Stress?

 

Heute stellen wir uns einer super super wichtigen Frage. Nämlich der Frage: Was ist eigentlich Stress? 

Und das Thema Stress ist im Bereich der Hundeerziehung, der Hundehaltung, der Hundewelt sozusagen, ein gigantisch großes

Und das auch mit gutem Grund. Trotzdem hat nicht alles, was da gemacht wird, Hand und Fuß. Denn Stress ist gar nicht so was Eindeutiges. Stress ist überhaupt nicht etwas, wo wir ganz klar sagen können: „Das ist Stress. Der ist gestresst. Die Situation ist stressig.“

Denn Stress hat ganz unterschiedliche Definitionen. Die Definitionen richten sich z.B. danach, mit wem du sprichst, wie die Person Stress auslegt oder auch, mit welchem Wissenschaftszweig du sprichst. Jemand in der Verhaltensbiologie wird Stress ganz anders definieren als vielleicht jemand aus der Neurobiologie oder aus der Psychologie. Und auch dann gibt es dort immer nochmal unterschiedliche Richtungen.

 

Stress ist ein komplexes Thema

 

Stress ist also ein riesig komplexes Thema und die Komplexität liegt unter anderem daran, dass es einfach ein Konzept ist, was wir so genau gar nicht definieren können. Grundsätzlich ist Stress eine Reaktion auf die Umwelt, auf Anforderungen an das Individuum. Das Individuum nimmt einen Reiz wahr und sagt: „Oh, hier brauche ich mehr Energie. Ich muss Energie bereitstellen. Und ich muss mich auch vorbereiten auf die Reaktion und auch die Konsequenz.“ 

Was ist Stress?

Das kann Kampf oder Flucht sein, das können andere Probleme sein, also Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Das kann alles Mögliche sein. 

Stress ist deswegen auch so schwierig einzuordnen, weil es ein rein persönliches Empfinden ist. D. h. Stress entsteht nicht durch eine Situation oder durch eine Anforderung, sondern es entsteht dadurch, wie das Individuum in seinem Kopf die Situation bewertet

Und hier merkst du schon, das ist ganz, ganz schwierig zu messen. Jeder von uns empfindet Stress anders. Vielleicht bist du jemand, der Bahnfahren als total stressig empfindet. Ich wiederum kann da total gut konzentriert arbeiten, solange es ein bestimmtes Maß an Lautstärke oder an Menschen um mich herum gibt. Vielleicht bist du jemand, der total gerne still sitzt. Lange. Und ich bin eher der Hibbel-Kandidat und kann nicht so lange stillsitzen. Vielleicht stressen dich ganz andere Dinge als mich. Die Empfindlichkeit von Stress, also mal ganz abgesehen davon welche Stressempfindungen du persönlich hast, ist innerhalb deiner eigenen Balance sozusagen von verschiedenen Faktoren abhängig

 

Stressempfinden ist von verschiedenen Faktoren abhängig

 

Da sind einmal die eigenen, gemachten Erfahrungen, die Situation, in der du dich gerade befindest oder auch der Hund sich befindet. Da sind bestimmte Entwicklungsphasen, wie z.B. das innerhalb des Mutterleibs schon die erste Stressempfindlichkeit ein bißchen festgelegt wird und dann im Verlauf der Jugendentwicklung nochmal festgelegt wird. 

Wie hoch ist die Stressempfindlichkeit und auch im gesamten Leben? Im Alter gibt es nochmal Phasen. Und es gibt natürlich auch immer wieder Phasen mit Gesundheit, Faktoren, Krankheit, Belastungen, wo das Tier, wo der Mensch stressempfindlicher ist. 

Was ist Stress?

Die Dauer einer Belastung sorgt auch dafür, dass sie mehr Potenzial hat, als stressig empfunden zu werden. Also Belastungen, denen wir kurzzeitig ausgesetzt werden, können wir viel besser standhalten, als wenn sie dauerhaft anzusehen sind. 

Es gibt grundsätzlich erstmal keine stressigen Situationen, es gibt das Empfinden einer Situation als stressig und das kann sehr, sehr individuell sein. 

Ich gebe dir nochmal ein Beispiel aus der Menschenwelt. Wenn jemand in einer Großstadt lebt und permanent um sich herum gewissen Trubel gewöhnt ist und das auch genießt, vielleicht weil es ihn von eigenen Themen ablenkt und er kommt jetzt in die totale Stille, dann kann das für den eine riesige Herausforderung sein, hier erst mal anzukommen, sich wohl zu fühlen. Und das kann in der Tat erst einmal Stress auslösen, diese Stille. 

Umgekehrt kann es auch passieren, dass wenn wir gewohnt sind, in einem eher stillen Umfeld zu leben und wir kommen aus dieser Stille raus, dass es für uns total Stress ist, in dieser Situation zu sein. Weil wir nicht zur Ruhe kommen. 

Also das eigene Empfinden, das, wo man sich wohlfühlt oder nicht wohlfühlt. Das ist ein himmelweiter Unterschied und deswegen kann es nicht die stressige Situation geben. 

Ein bisschen Stress gehört zu jedem Leben dazu. Und ein bisschen dieser Energiebereitstellung ist ganz normal, sie sorgt sogar für Wachstum. Sie sorgt dafür, dass wir über uns hinauswachsen, dass der Hund über sich hinauswachsen kann. Und deswegen wird sie von einigen Neurobiologen mittlerweile gar nicht mehr als Stress angesehen, sondern sie wird als Herausforderung, als Challenge angesehen. 

 

Unterscheidung zwischen Herausforderung un Stress

 

Das heißt, wir unterscheiden zwischen einer Herausforderung und dem Thema Stress. Und diese Unterscheidung macht nicht jeder. Es kommt wirklich drauf an, woher er von seinem Wissensstand her und aus welcher Richtung er kommt. Für mich ist es eine total sinnvolle Unterscheidung zu sagen: Es gibt Herausforderungen und es gibt Stress. 

Was ist Stress?

Wir müssen nur definieren: Was ist denn eine Herausforderung? Und wann geht es in Stress über? 

Und für mich ist eine Herausforderung die Stimulation für Kopf und Geist, also die kurzzeitige Anforderungen für Körper und Geist, in der z.B. die Herz-Kreislauf Aktivität ansteigt. Vielleicht beim Nachdenken, vielleicht beim Sport, bei einem kurzen Sprint. Aber die Lösungen werden rasch gefunden. Das sind allerdings auch Lösungen, die mit kurzem Auftauchen von Angst oder Aggression einhergehen. Wenn es sofort zu einer Strategie führt und die Strategie einen sofort in Sicherheit bringt und der Organismus schnell wieder in den Normalzustand zurückkehren kann, sind sie nicht unbedingt als Stress zu sehen, sondern als Herausforderung

Das geht zugrunde auf eine Studie von 2001, die gemacht worden ist. Und hier wird halt das erste Mal unterschieden zwischen Herausforderung, Challenge und Stress. Und für mich macht das richtig, richtig Sinn

In diesem Fall wird die Sympathikus-Nebennierenmark-Achse aktiviert. Es werden Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, um die großen Sinnesorgane aufnahmebereit zu machen, um Skelett und Herz besser zu durchbluten. Also Skelett, Muskulatur und Herzmuskulatur besser zu durchbluten, eine bessere Sauerstoffversorgung zu bekommen. Die Verdauung wird eingeschränkt, wenn das Stresssystem auf diese Art aktiviert wird.

Das ist nämlich auch eine Form des Stress Systems und diese Herausforderung meistert. Die Energie wird also bereitgestellt und das Tier kann sofort wieder zurückkehren in die Homöostase. Heute würde man besser sagen, in die Allostase, die nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Belastungen mit einrechnet. Dann ist das überhaupt kein Problem

 

Ich gebe dir ein Beispiel

 

Das heißt ich gebe dir ein Beispiel: Es knallt irgendwo. Dein Hund erschreckt sich, er macht drei Sätze vorwärts, vier Sätze vorwärts. Kommt vielleicht irgendwo an, wo er sich sicher und wohl fühlt, beispielsweise bei dir. Er kommt dort wieder zur Ruhe. Innerhalb von weniger Minuten reguliert sich der Herzschlag. Er fängt wieder an, die Sinnesorgane weniger aktiv in die Umwelt zu streuen, also weniger aufgeregt zu sein, weniger große Augen zu haben. Sondern er fängt wieder an, ins Exploration-, ins Neugier- und Erkundungsverhalten zu gehen. Dann ist hier kurz das System aktiviert worden. Es wurde Energie bereitgestellt, es wurde eine Lösung gesucht. Die Lösung hat gewirkt, sofort und das Tier kehrt zurück in die Balance

Was ist Stress?

Es macht überhaupt keinen Sinn, dass diese kurzen Anforderungen für das Tier ein Drama wären. Natürlich nur, solange sie nicht permanent und andauernd stattfinden. Denn hier kommen wir in den Übergang zum Stress

Beim Stress geht es um eine Überlastung des System, um einen Kontrollverlust. Das heißt, das Tier oder auch wir haben keine Strategie. Das kann einmal sein, weil gar keine Strategie vorhanden ist. Es ist nie eine erlernt worden oder ein bisher vertrauter Weg funktioniert nicht mehr. Der Lösungsweg, der bisher immer geklappt hat, der ist nicht mehr da. Warum auch immer. 

Dann steigt die Cortisolproduktion im Körper, weil der Kontrollverlust da ist.

Für mich ist Cortisol gar nicht so dieses reine Stresshormon im Sinne der Energiebereitstellung. Damit hat es auch eine ganze ganze Menge zu tun. Und der Cortisolspiegel ist im Verlauf des Tages auch unterschiedlich hoch

Bei uns Menschen z.B. morgens deutlich höher. Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass Cortisol besonders dann in die Höhe schießt, wenn ein Kontrollverlust da ist. Und dieser Kontrollverlust kann auch sein, wenn die Situationen, die Challenges, die Herausforderungen schnell hintereinander auftauchen oder länger andauern, dann lassen die Kräfte nach.

 

Cortisolproduktion steigt bei Kontrollverlust

 

Und Zeitfenster für anderes, z.B. für Neugier- und Erkundungsverhalten werden bedroht. Dass Neugier- und Erkundungsverhalten kann nicht mehr ausgeführt werden. Es ist aber wichtig, um die Ressourcen für morgen zu finden. Das heißt, in der Sekunde, wo häufig eben diese Herausforderungen sich auftürmen oder auch länger andauern, werden auch die „einfach nur“ (das ist immer so eine Sache) Herausforderungen zum Stress. Cortisol schießt also genau dann richtig in die Höhe, wenn wir Kontrollverlust haben und Kontrollverlust kannst du damit sehen als den allergrößten Stressauslöser. 

Was ist Stress?

Und das kennst du du sicherlich gut. Gerade jetzt. Ich zeichne dieses Video auf während der Corona-Pandemie. Wir alle haben eine gewisses Maß an Kontrollverlust. Wir haben uns eingebildet, viel mehr Kontrolle über das Leben zu haben. Und ich kenne niemanden, den das wirklich komplett kalt lässt, was jetzt gerade in der Welt passiert. Aber du kennst das auch wenn vielleicht irgendwo Missstimmung herrschen und du das Gefühl hast, du kannst nichts machen, um das zu klären. Du hängst so zwischen Fisch und Fleisch und weißt nicht, wie du’s anpacken sollst, wenn dir die Situation entgleitet

Oder du sitzt im Zug und es fängt an zu rappeln und zu knattern. Du kannst das nicht einschätzen, was es ist und du sitzt da und du kannst nichts machen außer abwarten. Das ist Kontrollverlust. Und dann ist es eine Persönlichkeitsfrage, ob ich sage: „Okay, ich bin total tiefenentspannt. Ich meditiere jetzt, atme fünfmal durch, entspanne mich wieder und lese in meinem Buch.“ Oder ob ich mich daran fest sauge. 

Grundsätzlich ist es so, dass es viele Stressauslöser gibt, die grundsätzlich dazu führen, dass Stress wahrscheinlich wird. Das ist einmal ganz klar Kontrollverlust über fehlende Sicherheit, fehlende Selbstwirksamkeit, also die fehlende Kontrolle über die eigenen Entscheidungen. Das ist immer dann, wenn Dinge plötzlich unerwartet oder neu sind. Dann sind sie unberechenbar und auch wenn etwas auf einmal unberechenbar wird. 

Also dein Chef war immer gut gelaunt, wenn du morgens zur Arbeit kommst und auf einmal sehr unzufrieden und schon geht in deinem Kopf los: „Oh Gott, was habe ich falsch gemacht?“ Vielleicht hat er auch einfach nur schlecht geschlafen. Frustration ist auch ein gutes Beispiel für eine Form des Kontrollverlustes

 

Frustration

 

Zu Frustration kommen wir sicherlich noch gemeinsam. Frustration ist grundsätzlich erst mal eine einkalkulierte, erwartete Bedürfnisbefriedigung bleibt aus. Und das ist ja nichts, was so mal eben daher gesagt ist. Das ist nicht das Stück Schoki bleibt aus und selbst das macht uns häufig wütend. Nein, das ist die Wasserquelle ist nicht mehr da oder sowas. Konflikte lösen häufig Stress aus, weil sie sagen: „Wir haben keine Strategie.“ Ich kann mich nicht entscheiden. Mach ich A oder mach ich B. Was soll ich tatsächlich tun? 

Und auch das ist im Prinzip eine Form des Kontrollverlustes. Alles was einen bedroht. 

Aber man hat keine Lösungs-Reaktionsmuster. Also ich kann eben nicht flüchten oder ich kann nicht angreifen. Weil ich z.B. an der Leine bin oder weil ich keinen Weg dahin sehe oder weil das was ich sonst tue, eben gerade nicht möglich ist und jegliche Form von Unter- oder Überlastung, Unter- oder Überforderung.

Man weiß – und deswegen mag ich das Konzept der Allostase lieber als dass der Homöostase, wenn du die beiden kennst: also beides sind innere Balance Konzepte und man hat bei der Allostase mit einberechnet auch das psychische Wohlergehen und deswegen mag ich das Konzept lieber – mittlerweile, dass Langeweile dieselben Auswirkungen hat wie Überforderung. Und deswegen ist dieser Auslastungshype auch entstanden, der häufig in Überforderung mündet. Dazu verlinke ich dir gerne nochmal unsere Podcastfolge. Ich glaube, dazu sage ich relativ regelmäßig was. Wenn du Interesse hast, dann melde dich gerne, dass du noch mehr Infos bekommst. 

 

Cortisol – Das Kontrollverlust-Hormon

 

Cortisol, fassen wir nochmal zusammen, wird auch gerne beschrieben als das Kontrollverlust-Hormon. Und das finde ich ist ein viel, viel besserer Begriff als Stresshormon.

Cortisolüberschuss im Körper hat massive Folgen. Zum einen werden in der Tat Muskeln abgebaut, um sie zu verstoffwechseln. Das Immunsystem leidet extrem darunter. Mit einem großen Risiko der Folgeerkrankungen. Von Autoimmunerkrankungen über Krebsrisiko, über Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, Schilddrüsenproblem, all solche Sachen. Wir haben einen steigenden Blutzuckerspiegel bei Cortisol, weil in der Tat permanent irgendetwas abgebaut und Blutzucker verstoffwechselt wird im Prinzip. Dadurch entsteht eine Diabetesgefahr

Was ist Stress?

Und das dramatische an Cortisol ist nicht nur, dass Muskeln abgebaut werden. Sondern wenn das Ganze wirklich länger im Körper ist. Also wir sprechen hier von einem Cortisolüberschuss, nicht über den kurzen Moment oder mal einen Tag, sondern über dauerhafte oder häufige Belastung. Dann werden Aminosäuren auch grundsätzlich schlechter aufgenommen und das macht den Muskelaufbau wieder schwieriger. Unter Stress sieht man ganz oft Tiere schneller altern.

Auch im Gehirn hat Cortisol massive Auswirkungen. Ein dauerhafter Cortisolüberschuss sorgt dafür, dass der Schlafrhythmus gestört wird und Tiefschlaf- und REM-Schlafphasen werden weniger. Und der Tiefschlaf ist ja bekanntlich dafür da, um das Gehirn zu sortieren. Und REM-Schlaf, um Sachen zu verknüpfen, neu zu verknüpfen, die eben gelernt wurden.

Definitiv wird auch das Lernen geschwächt. Der Hippocampus wird geschwächt. Das ist eine Struktur im Gehirn, die ist sozusagen der Archivar. Der ist dafür da, dass das Langzeitgedächtnis befüllt wird, dass Lerninhalte sortiert werden, Motivation entsteht. Räumliches Denken entsteht. Da wird ein großer Teil der Neurogenese angeregt. Das heißt, der Hippocampus ist ein ganz, ganz wichtiger Wächter des Gehirns. Er ist sozusagen die Verbindung vom limbischen System, von dem sogenannten emotionalen Bereich des Gehirns in den denkenden Bereich und er wird wirklich massiv geschwächt, wenn er über einen längeren Zeitraum und da sprechen wir von 2, 3 Wochen häufig mit Cortisol geflutet wird. Je länger das Ganze andauert, desto dramatischer wird es natürlich auch und unter Stress werden bestimmte Nervenzellen und Dendriten z.B. abgebaut und andere sogar zerstört. Oder das geht sogar bis zu Zerstörung.

 

Depressive Zustände als Folge

 

Und da ist die Folge dann häufig, dass von diesem Gesamtpaket das Tier in depressive Zustände rutschen kann. In immer häufigere Angst rutschen kann, in immer häufigere Panik und auch daraus in die defensive Aggression, also die Selbstverteidigung immer häufiger rutscht. 

Das heißt, die Folgen im Verhalten werden dramatisch. Die Reaktionsschwellen sinken, die Emotionalität, im Sinne von den impulsiven Reaktionen, steigt. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier rein aus den Reflex- und Emotionsbereich heraus reagiert und viel weniger aus dem denkenden Gehirnbereich steigt massiv. 

Es entstehen Bewältigungsstrategien, Copingstrategien wie z.B. jagen, sich knabbern, putzen, lecken, sich entziehen. Und das Ganze kann auch in die sogenannten Stereotypien oder abnormal repetitiven Verhaltensweisen, also ein Zwangsverhalten führen. Weil das Gehirn immer mehr daran interessiert ist, sich selbst zu befriedigen und sich selbst gute Momente zu bescheren, um sich bloß nicht mit der Umwelt auseinanderzusetzen. 

Und Teile der Lernfähigkeit lassen nach. Es gibt weniger Konzentration, es gibt weniger Motivation. Alles was von außen kommt, wird immer weniger wichtig und es wird immer schwieriger, die Signaldiskriminierung, die z.B. im Vordergrund im Großhirn stattfindet, stattfinden zu lassen. Stattdessen werden immer schneller die Auslöser von emotionalen Dingen gelernt und die Impulsivität damit noch weiter getriggert. 

Was ist Stress?
Woran erkennst du Stress? 

 

Du kannst Stress grundsätzlich daran erkennen, dass bestimmte Merkmale aufeinander treffen. Es kann z.B. sein Hecheln mit innen liegender Zunge. Es kann ein gelartiger Speichel sein. Motorische Unruhe, wenn Hunde gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Oder auch, wenn Hunde gar nichts mehr machen und sich ein bisschen depressiv zurückziehen. Lautäußerungen sind häufig ein Indiz auf Stress. Natürlich gibt es auch andere Lautäußerungen, deswegen nochmal ganz klar der Hinweis: Achte darauf, in welcher Kombination, mit welcher Mimik, mit welcher Körperspannung das Ganze auftritt. 

Dann gibt es die klassischen Übersprungsverhalten: kratzen, sich schütteln, gähnen. All solche Sachen, sich wälzen. Alles, was du so denkst. Was so ein bisschen komisch in der Situation ist oder auch, wo der Hund einfach versucht, sich selbst zu entspannen. Wirklich, tatsächlich die Muskeln zu entspannen. Strecken. Solche Sachen. Alles was total unpassend ist. Buddeln wird gerne genommen. Also im Prinzip ist die Liste ellenlang. 

Alles, was in den Bereich der Konfliktsignale gehört, bringst du bitte mit Stress in Zusammenhang. Denn Konflikte lösen ja Stress ein Stück weit aus. Und wenn du gemischtes Ausdrucksverhalten siehst, also z.B. der Hund ist in der Distanzvergrößerung einerseits und andererseits in der Distanzverringerung. Er macht einen ganz langen Hals, einen ganz langen Körper. Er springt vor und zurück. Wenn du das züngeln siehst, wie hier zum Beispiel die sogenannten Calming Signals oder Cutoff Signals wie züngeln, blinzeln, gähnen. All solche Sachen. Das sind alles Indizien darauf, dass gerade im Hundegehirn schwere Entscheidungen anstehen

Und auch hier nochmal. Als Konfliktsignal die Lautäußerungen. Versuche sich zu entziehen aus der Situation durch z.B. sich einbuddeln, sich verstecken, lecken, putzen, knabbern, jagen, kreiseln, aber auch auf einmal plötzlich auftauchendes Spielverhalten können auf Konflikte und Stress hindeuten. Wenn Hunde mit ihnen spielen, dann würde ich immer eher davon ausgehen, im Erstkontakt und sie fangen sofort an zu spielen. Dann würde ich immer davon ausgehen, dass da ein Stück weit ein Konflikt ist zwischen Annähern und Vermeiden. Und das ist anstrengend und es ist stressig. Das ist eine ganz tolle Strategie. Und wenn dein Hund es gut kann und gut lösen kann, dann lass ihn das auch nur mach dir bewusst, es kostet ihn eine Menge. Er braucht danach definitiv wieder Erholungszeit. 

Es gibt definitiv ein Anti-Stress-Programm und du kannst dafür sorgen, dass deine Hunde viel tun können, damit sie weniger gestresst sind und auch robuster werden. Das ist gar nicht so schwer. Vielleicht wird ja an der Stelle einiges klar, warum ich in unserer Zusammenarbeit immer wieder auf bestimmte Dinge hinweise, z.B. auf das Strukturen schaffen in Form von Wohlfühl-Inseln, Hunde-Oase, Ankerpunkte notieren, Routinen daran aufhängen. Solche Sachen. 

Diese Strukturen geben Sicherheit und ermöglichen die Kontrolle über die Situation. Der Hund weiß, was als nächstes passiert. Das Thema der Ankündigungen vom Anfassen sorgt dafür, dass er eine Kontrolle hat, eigene Entscheidungen treffen kann, sich entziehen kann. Das Zweite ist: Je mehr die Bedürfnisse deines Hundes befriedigt sind, je mehr er die eigenen Zeitfenster genutzt hat, bevor er in Herausforderungen geht. Je mehr er da also seine eigenen Zeitfenster schon ausgelebt hat und sie durch die Herausforderung nicht in Gefahr kommen, desto weniger Stress steht an.

Für mich ist es daher ganz wichtig, dass das Befriedigen von Bedürfnissen noch vor Problemlösungen kommt, damit wir die Probleme viel besser und einfacher lösen können. Die Herausforderungen zu dosieren macht definitiv Sinn und da mag ich total gerne sogenannte Entlastungstage, wenn ich mit meinen Hunden viel oder lange unterwegs war. Wenn ich vielleicht an körperliche Grenzen gegangen bin, wenn wir viele Begegnungen haben, dann suche ich mir am nächsten Tag wieder eine strukturierte Spaziergehstrecke, wo wir wirklich wissen, was uns begegnet. Na klar, wir wissen es nie zu 100 Prozent. Ist mir auch klar. Aber dass wir so einen groben Überblick haben, das wir auf jeden Fall fest etablierte Strategien haben, wie wir uns dort gut verhalten und wie wir dort Frust vermeiden können.

Was ist Stress?

Wie wir dort Herausforderungen an dem Tag vermeiden können, damit der Körper erstmal wieder zur Ruhe kommt. Damit wir uns erholen können und kein Dauerstress entsteht. Umso fitter sind sie dann für die nächste Herausforderung. Und je nachdem, wie groß die ist, können das auch mal 2 oder 3 Entlastungstage sein. 

Es ist auf jeden Fall keine gute Lösung, den Hund in Watte zu packen, weil wir werden den Herausforderungen früher oder später wieder begegnen und dann macht es keinen Sinn, nicht darauf vorbereitet zu sein. Die Dosis ist das wichtige und für die Dosis brauchen wir definitiv die sogenannten Entlastungstage auch z.B. wenn du nach einem langen Urlaub wieder kommst und auf einmal ist wieder alles anders. 

Der Hund ist nicht so schnell im Hier und Jetzt, wie man sich das manchmal vorstellen kann. Wenn auf einmal die ganzen Tagesstrukturen – 3 Wochen waren im Urlaub, 6 Wochen warst du im Homeoffice – zack wieder werden. Die Verwendung von eindeutigen klaren Kommunikationsmitteln – das Markersignal, die Ankündigung von Richtungswechsel wenn dein Hund an der Leine ist zum Beispiel damit du nicht auf einmal die Leine stramm nimmst, all solche Sachen – das sorgt dafür, dass du viele kleine Auslöser von Kontrollverlust vermeiden kannst.

 

Das Anti-Stress-System der Hunde

 

Ein ganz wichtiger Punkt im Anti-Stress-System der Hunde ist das Thema der Bindung. Sie sind ultra soziale Wesen und sichere Bindungen sorgen dafür, dass wirklich, wirklich, wirklich gut gegen Stress aufgetankt werden kann. Und dass es auch viel mehr Sicherheit gibt. Bindung hat immer mehrere Seiten. Jede Bindung kannst du sehen wie eine Münze. Sie hat immer einerseits das Gute und andererseits haben wir gleichzeitig aber auch immer soziale Konflikte. Und das ist ganz, ganz, ganz normal. 

Uns ist es wichtig, dass du lernst, mit deinem Hund eine sichere Bindung zu bekommen. Das heißt, eine Bindung, die dazu führt, dass dein Hund dich als sichere Basis ansieht und von dir aus auf Streifzüge geht und dich anläuft wie ein Hafen in Krisenmomenten. Er muss aber nicht die ganze Zeit an dir kleben. Sondern er soll wissen, dass auf dich Verlass ist. 

Das ist einer der Gründe, weshalb wir nicht über das Verstecken beim Rückruf z.B. arbeiten. Wir sind verlässliche Partner. Das heißt nicht, dass ich stehen bleibe, sondern ich gehe weiter meines Weges. Aber ich muss den Hund nicht aufs Glatteis führen. Wenn wir unsichere Bindungen haben, die auf Druck basieren, auf Stress basieren, auf wenig Kontrolle über die Beziehung. Also mal reagiere ich so, mal so. Wenig Konsequenz im Sinne von Durchschaubarkeit, von Klarheit haben. 

Dann entsteht daraus eine so genannte Co-Abhängigkeit. Das heißt, das Tier ist davon abhängig herauszufinden, wie es uns geht, um seine Bedürfnisse und seine Sicherheit herzustellen. Und das ist immer schlecht, damit es nicht passiert. Bauen wir die Hunde-Oase z.B. auf, damit das Tier, wenn es uns nicht gut geht trotzdem seine Bedürfnisse erfüllen kann und nicht davon abhängig ist, dass es uns schnell wieder gut geht. Sogenannte exklusive Bindungen sorgen häufig für Trennungsstress

Wenn ein Tier sich nur an einen Menschen klebt, dann steht und fällt mit diesen Menschen häufig auch das Glück des Tieres und die Bedürfnisbefriedigung. Auch hier, wenn es keine weiteren Menschen gibt oder wenn die Menschen auch mal miteinander weg sind, ist deswegen unsere Strategie, dass ein – nicht Bindungspartner – aber ein weiterer Ort, wo das Tier einfach diesen Trennungsstress ausgleichen kann, die Hunde-Oase ist. 

Was ist Stress?

Unter Stress ist die Sensibilität für Bindungen besonders hoch und deswegen helfen solche Sachen wie Social Support, sich einfach neben den Hund setzen, wenn er Angst hat, Nähe anbieten, ein freundliches Wort, verlässlich sein, liebevoll sein, ohne übergriffig zu werden. Es geht nicht um antätscheln oder um „Oh du Armer“, sondern einfach da sein und die Hand reichen. Die sorgen dafür, dass wirklich hier auch nochmal Oxytocin ausgeschüttet wird als Gegenspieler vom Cortisol oder auch andere Sachen einfach schneller reguliert werden können. 

 

Sichere Basis für deinen Hund

 

Wenn du eine sichere Basis für deinen Hund sein willst und eine sichere Bindung zu deinem Hund haben willst, ist es ganz wichtig, dass du eine klare und eindeutige Kommunikation findest, dass du z.B. dich nach dem Markersignal, was ein Versprechen auf Belohnung ist, nicht darüber ärgerst, wenn du falsch gemarkert hast, sondern über dich selber lachst und deinen Hund belohnst. 

Dass du Social Support und Nähe anbietest, also die Möglichkeit z.B. zum Kontakt liegen anbietest, wenn dein Hund Nähe braucht. Dass dein Hund dir auch mitteilen darf, wenn er Nähe braucht. Und dass du der Punkt bist, von dem viele, viele Bedürfnisbefriedigung ausgehen, damit wir hier nicht in die Abhängigkeit rutschen, dann eben gleichzeitig die Möglichkeiten, die Bedürfnisse auch selbst zu initiieren oder ohne dich zu stillen. 

Und ein ganz wichtiger Punkt, der vielen von uns schwer fällt, ist, den Hund auch die eigenen Entscheidungen fällen zu lassen und gar nicht so viel zu kontrollieren, sondern nur das, was wirklich zwingend in unserer Umwelt sein muss. 

Was tust du, wenn du einen Hund hast, der schnell gestresst ist? Ganz, ganz wichtiger Hinweis: Aushalten macht nicht robust. 

Such dir Balance Möglichkeiten, such dir Bedürfnisbefriedigung für deinen Hund. Bau Rückzugsorte auf. Sorge dafür, dass du immer mehr Punkte, also Inseln, im Prinzip installieren kannst in eurem Leben, die deinen Hund eben nicht stressen und dich so von Herausforderung zu Herausforderung bzw. von Herausforderungen zur Entlastung hangelst und damit die Stressreduktion betreibst. Es geht nicht darum, den Hund in Watte zu packen. Es geht nicht darum, mit dem Hund gar nichts mehr zu machen, sondern es geht darum, dem Hund viele gute Erlebnisse zu geben, in denen das Gehirn sich regenerieren kann, indem der Hund sich erholen kann, indem die Dinge, die von außen kommen, wieder wichtiger werden, um dann darauf wieder aufbauen zu können. 

 

Entstressung

 

Als erstes muss an der Stelle wirklich ein Konzept stehen, was den Hund wieder in die Bedürfnisbefriedigung bringt und weg aus diesem permanenten Stressmodus. Das gleiche gilt, wenn der Hund schon sehr lange gestresst ist, dann kann das richtig richtig Mühe kosten, hier wieder für Entstressung zu sorgen. Und dann kann es auch ein wenig Zeit brauchen. Damit meine ich aber nicht, dass der Hund in der Zeit gar nichts macht, sondern dass der Hund in der Zeit viele schöne Dinge macht. Dass du vielleicht guckst, ob es sowas wie die Schnüffelgärten in deiner Nähe gibt, wo man in anderleuts Gärten den Hund schnüffeln lassen kann, erkunden lassen kann, frei erkunden lassen kann. Dass du guckst, ob du ihm eine Hunde-Oase einrichtest, in der er anfängt, sich wohl zu fühlen, in der er sich zu entspannen beginnt. Dass du guckst, was tut er wirklich gerne? Was sind so die kleinen kleinen Momente des Alltags, wo du das Gefühl hast, hier sieht er richtig entspannt aus. Und davon möglichst viel und von dem anderen möglichst wenig. Und wenn dein Hund sehr lange gestresst ist, dann kann es auch sein, dass es sinnvoll ist, mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln die Neurogenese und die Regeneration des Gehirns zu unterstützen. Da hilft dir dein Therapeut, dein Tierarzt, wer auch immer sicherlich sehr gerne weiter. Außerdem ist es an der Stelle ganz, ganz wichtig dranzubleiben. Und manchmal ist man echt verwundert, welche Hüpfer, welche Sprünge dann von heute auf morgen doch wieder gehen. Das Entspannungstraining kann dir eine Menge helfen, aber vor allen Dingen Momente des Glücks. 

Was ist Stress?

Ganz oft höre ich: „Aber mein Umfeld ist so stressig und meine Umwelt ist so schwierig.“ Und dann sage ich: „Naja, zwei Möglichkeiten haben wir jetzt. Erst mal hinzugucken – Ist die wirklich für dich stressig oder für deinen Hund? Und die zweite Sache, worauf wir gucken können. Warum seid ihr da? Warum bewegt ihr euch dann in der Umwelt? Wie viel bewegt ihr euch? Da gibt’s Möglichkeiten, das zu verringern? Gibt es Möglichkeiten, das zu verändern? Und fragt dich nicht, gibt es sie? Sondern, wie bekomme ich es hin? Wie kann ich es ändern?“

 

Die Umwelt ist nicht zu ändern

 

Die Umwelt wird sich nicht ändern. Die Umwelt ändert sich nicht von heute auf morgen. Es ist naiv zu denken, dass wir morgen in einer besseren Welt leben. Wir können nur sagen, wir machen sie zu einer besseren Welt und wir werden aktiv. Und vielleicht ist es dein nächstes Trainingsziel mit deinem Hund Autofahren zu trainieren, damit ihr rausfahren könnt. Irgendwohin, wo er nicht gestresst ist und so lange vielleicht die Ausflüge über die Straße durchs Dorf zu reduzieren und euch mehr irgendwo an dem Feldrand stationär aufzuhalten. Wer sagt, dass man spazieren gehen muss? Man kann auch mit dem Hund irgendwo aufs Feld und ihn buddeln lassen vielleicht. Ich verlasse mich darauf, dass du da Lösungen findest, die in deinem Umfeld gehen. Weil ich kann dir immer nur welche als Beispiele geben, die ich so allgemein habe. Ich weiß aber, dass jede Umwelt besondere Herausforderungen beinhaltet. Also suche Lösungen. Du wirst die Umwelt nicht ändern. Du kannst nur eure Bewertung ändern und möglichst viele Werkzeuge oder nein, nicht möglichst viele, sondern möglichst gute Werkzeuge etablieren, damit die Umwelt für deinen Hund weniger Stress ist und auch für dich. 

Und mein Vorschlag an der Stelle: Guck dir die Wohlfühl-Inseln nochmal genau an, ob du sie so etabliert hast, dass sie für euch kleine Erholungsmomente geben und ihr dadurch vom Stress in die Herausforderungen kommt. Du merkst, du kannst eine Menge tun. Wir müssen aber auch tun. Wir müssen es anpacken. Wir müssen es durchdenken. Wir müssen es planen. Aber nach dem Planen kommt das Handeln und das Handeln ist die Lösung. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß dabei, dein Leben so zu gestalten, dass es eine Menge Herausforderungen und wenig Stress gibt.

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