Traumberuf Hundetrainer:in?

Ausbildungsstart 15.04.

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Wer auf meiner Webseite unterwegs ist, wundert sich zuweilen. Das klassische Kursangebot, Einzeltraining, ja eigentlich alle üblichen Formate des Hundetrainings fehlen. 

Ich bezeichne mich ungern als Hundetrainer:in und „Anders mit Hund“ ist für mich keine Hundeschule. Ich finde, dass diese Begriffe nicht beschreiben, was wir tun. 

Ich habe das Hundetraining bewusst rausgenommen

Zu Beginn meiner Tätigkeit bin ich den klassischen Weg gegangen. Ich habe Hundetraining in Einzeltrainings und kleinen Kursgruppen gegeben. Die Formate waren immer etwas anders, weil es mir mehr Spaß machte und nachhaltiger erschien. So gab es Kurse zum Beispiel immer nur für Einzeltrainingskunden. 

Doch ich war nicht zufrieden und glücklich. Meine Kund:innen wurden zwar ihre Probleme los und waren zufrieden, doch ich sah immer das Potential und, dass wir es nicht ausschöpften. 

Ein klassisches Beispiel: Sandro litt an Trennungsstress. Er heulte und weinte, wenn seine Familie nicht da war, und zerlegte die Bude.

Wir bearbeiteten das Thema und der kleine Mischling konnte fortan gute vier Stunden ohne Betreuung zuhause bleiben. Der Familie reichte das Ergebnis. Doch ich sah mehr, ich bemerkte:

dass er nie ausgelassen tobte und spielte.

viele Umweltängste hatte.

immer ein wenig gehemmt war. 

die vier Stunden gut bewältigte, aber nicht wirklich „locker“ nahm.

an der Leine zog und selten in den Freilauf durfte.

Ich sprach mit der Familie, doch es gab für sie gerade Wichtigeres. 

Und so ist das oft. Wir sehen den Optimierungsbedarf, aber wenn der Leidensdruck weg ist, sinkt die Handlungsbereitschaft. 

Ich könnte dir zig solcher Fälle berichten. Meistens beginnen sie mit einem Anruf, in dem Menschen mir berichten, welche Fehler der Hund hat und an welchen Stellen er nicht funktioniert. 

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Einzelne Stunden Hundetraining reichen mir nicht

Hundeschule und Hundetraining, die Begriffe suggerieren uns, dass der Hund ein paar Dinge lernt, und dann sind wir das Problem los und haben einen verlässlichen Begleiter. 

In vielen Fällen stimmt das auch, aber es bleibt kilometerweit hinter dem zurück, was wir erreichen können! Doch es ist wie immer im Leben: Ein Wunsch alleine reicht nicht, wir müssen investieren, um etwas zu erreichen. 

Und dafür reichen eben ein paar Stunden nicht, sondern es bedeutet, jeden Tag aktiv zu sein, das Leben anzupassen und den Alltag neu zu gestalten. 

Die Begleitung des Hundetrainers, der Hundetrainerin ist dabei nur eine Unterstützung, nicht die Lösung!

Menschen, die sich das wünschen, und ich passen einfach nicht zusammen. Es macht mich nicht glücklich, den Hund nicht, und am Ende den Menschen vermutlich auch nicht. 

Vielleicht bist du ja eine:r der Kandidat:innen, die mir jetzt entgegenruft: „Aber ich weiß ja schon ganz viel, weil ich…!“ Doch ganz ehrlich, du würdest dich nicht für eine Zusammenarbeit mit mir interessieren, wenn es euch schon erfüllen und schon funktionieren würde! 

Ich möchte damit nicht dein Können und Wissen in Abrede stellen! Im Gegenteil, oft ist es genau das, was unseren Blick verschleiert und den Frust groß macht. Denn EIGENTLICH wissen wir ja, wie es geht. Gerade dann macht es Sinn, noch einmal systematisch und strukturiert zu schauen. 

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Mein Hundetraining ist „Anders mit Hund“

Für mich ist es wichtig, dass du als Hundehalter:in weißt, was du tust. Ich möchte nicht der Hundeguru sein, den du immer wieder brauchst. Sondern, dass du deinen Hund verstehen lernst und selber aktiv handeln kannst. 

Hundetraining ist für uns eben nicht das Absolvieren von Übungen, sondern das gemeinsame Leben mit Hund im Alltag und das Erfüllen beider Bedürfnisse. 

Dafür habe ich B.R.A.V.E. – Training für tapfere Teams entwickelt über das Anja und ich dir in dieser Podcast Episode #18 und in diesem Blogartikel mehr berichten. 

Mein Team und ich möchten dich dabei begleiten, das beste aus eurer Situation herauszuholen! Und das, soll sich nicht über Jahre ziehen, denn dann verschenken wir kostbare Qualitätszeit. 

Der Grund, weshalb du nicht mal „hier und da“ sporadisch bei mir Stunden buchen kannst, ist, dass ich damit meinen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Ergebnis nicht gerecht werden kann. 

Denn das Leben wird sich dazwischen schieben und die Priorität des Hundetrainings nach hinten geschoben. So werden aus regelmäßigen Terminen, unregelmäßige und am Ende brauchen wir viel mehr Stunden und Zeit als notwendig. Der Leidtragende? Primär dein Hund, aber auch du! Denn je länger und häufiger dein Hund das unerwünschte Verhalten praktiziert, desto besser wird es verankert. Mehr dazu habe ich dir in diesem Blogartikel geschrieben. 

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Wie wir dich begleiten

Unsere Konzepte und Programme sind darauf ausgerichtet, dass du mit deinem Hund in eurem Alltag arbeitest. In betreuten Programmen sind wir an deiner Seite, geben dir Feedback und Input. Wir regen dich an genau hinzuschauen und vor allem in deinem Tempo zu gehen. Dabei jedoch am Ball zu bleiben und dich auf das Wichtigste zu fokussieren. 

Oft erleben wir Skepsis, weil wir nur Filme sehen, wenn du nicht gerade bei uns ums Eck wohnst. Doch ganz ehrlich, ich sehe in diesen Formaten viel Vorteile: 

Wie oft zeigen Hunde anderes Verhalten, wenn wir als Hundetrainer:innen dabei sind? Manchmal fühlen sich meine Kund:innen regelrecht gefoppt von ihrem Hund, weil das „in echt ganz anders ist, Anne, wirklich!“.

Du lernst, selbstwirksam mit deinem Hund zu arbeiten, ohne, dass du auf Hilfe von außen angewiesen bist und es passgenau in deinen Alltag einbauen kannst. 

Wir können viel ganzheitlicher arbeiten, weil wir aus den unterschiedlichsten Momenten Informationen bekommen. Unsere Kund:innen haben nicht das Bild der „Schulstunde“, sondern Hundetraining und Alltag unterscheiden sich nicht mehr!

Das Sehen und Erleben der anderen Teams öffnet die Augen und inspiriert.

Und genau aus diesen Gründen gibt es meine Betreuung nur noch in diesem Rahmen – als Prozessbegleitung mit allem drum und dran. Je nach deinem Wunsch und Möglichkeiten online in einer wunderbaren wertschätzenden Gruppe, mit optionaler zusätzlicher Betreuung im 1:1 oder in den Trainingswochen. Der „kleinste Weg“ mit mir 1:1 zu arbeiten ist daher „Ein echtes Team“ für 6 Monate mit zusätzlicher VIP Betreuung. Es sei denn, wir haben schon gemeinsam gearbeitet, dann darfst du auch punktuell. 

Doch niemals nur, um Symptome zu bearbeiten – immer mit dem Ziel das zu erreichen, was du und dein Hund verdient haben: Bedürfniserfülltes Leben! 

Wir wünschen uns, dass du nach der Zusammenarbeit deiner Wege gehst und dich selbstsicher, voller Freude und Leichtigkeit mit deinem Hund durch den Alltag bewegst.

Warum du bei mir kein klassisches Hundetraining findest

Uns ist bewusst, dass das nicht der Weg für jede:n Hundehalter:in ist

Wir kennen alle Einwände, glaube mir! Wir wissen, dass viele sich nur punktuelle Betreuung wünschen, es für überzogen halten oder sich nicht leisten können. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie oft wir hören „Das zahle ich nicht für Hundetraining.“ oder „Das bekomme ich hier im Verein für 10€ die Stunde!“. 

Wer es nicht möchte, muss es nicht nutzen. Es ist deine Entscheidung, welche Form des Hundetrainings du möchtest und meine, was ich anbiete. Wenn es nicht zusammen passt, dann passt es nicht. Es ist okay, wenn es dir zu viel, zu groß und zu umfangreich ist. Für uns gehört zur Verhaltensveränderung einfach mehr als Hundetraining – Was, das verraten wir dir hier.

Für mich ist es ein Geben und Nehmen und hat etwas mit Energie zu tun. Denn meine Zeit ist mein wichtigstes Gut und ich möchte meine Zeit und Energie denjenigen geben, die sich eine Begleitung, wie wir sie bieten, wünschen. 

Das ist im Übrigen ein Grund, weshalb ich mich bei bestimmten Diskussionen, vor allem im Bereich Social Media, komplett ausklinke: Meine Zeit ist zu kostbar – deine im Übrigen auch. 

Wenn du zu denjenigen gehörst, die unbedingt so mit ihrem Hund leben möchten, jetzt aber denkst „Toll, ich kann es mir eh nicht leisten!“. Dann möchte ich dir folgende drei Gedanken mit auf den Weg geben:

Nutze unsere kostenfreien Angebote, z.B. den Mini-Kurs „Vom Problemhund zum besten Freund“ und die Basisanleitung des „X-Leckerchen-Spiels“, sowie den Blog, Podcast und unsere Facebookgruppe! Da bekommst du jede Menge kostenfreien Stoff und wenn du deine Zeit und Energie investierst, bringt es dich sicher voran! 

Ergänze ggf. mit unseren Selbstlernkursen oder Webinaren. Wir empfehlen dir gerne, welches am besten für dich geeignet ist. So kannst du dir punktuell weiteren Input holen, ohne tief in die Tasche zu greifen.

Kannst du es dir wirklich nicht leisten? Oder ist es dir es nicht wert? Hinterfrage dich ehrlich und wenn du es dir tatsächlich finanziell nicht leisten kannst, vielleicht gibt es dann etwas anderes Tolles, was du zu bieten hast? Melde dich mit deinem konkreten Vorschlag bei uns und wir schauen weiter. Engagierte, ehrliche Menschen, die mit vollem Herzen dabei sind, lassen wir nicht im Regen stehen! 

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